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Der Wald steht schwarz und schweiget

(Aus der Reihe "Tatort", 2012)

Regie: Ed Herzog
Kamera: Andreas Schäfauer
Redaktion: Melanie Wolber, Manfred Hattendorf, SWR
Produktion: Sebastian Hünerfeld, Sabine Tettenborn, Maran-Film
Darsteller: Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe, Frederik Lau

Als sich eine Pilzsammlerin bei der Polizei meldet, die im Pfälzerwald von weitem einen Toten gesehen zu haben glaubt, ist Lena Odenthal die erste, die an der angegebenen Stelle eintrifft. Doch die vermeintliche Leiche ist verschwunden. Odenthal kann gerade noch ein Telefonat absetzen, da wird sie von hinten niedergeschlagen. Als sie wieder zu sich kommt, hat man ihr ihre eigenen Handschellen angelegt und die Augen verbunden. Sie findet sich in der Gewalt von fünf schwerkriminellen Jugendlichen, die nach Frankreich fliehen wollen und sie als Geisel mitnehmen. Haben Sie den Mann, ihren Erzieher, umgebracht? Und wie soll man sie und ihre Geisel finden in dem 1.800 Quadratkilometer großen Wald.?

"Mit „Der Wald steht schwarz und schweiget“ kehrt der „Tatort“ zu seinem klassischen, aber in den letzten Jahren deutlich sparsamer eingesetzten Thema der Sozialkritik zurück. Keine abstruse Thriller-Ästhetik wie zuletzt bei Mehmet Kurtulus, kein psychopathischer Serienkiller nach der Manier Henning Mankells. Die Spannung erwächst vor allem aus der Gruppendynamik: zwischen den Entführern und ihrer Geisel, aber auch zwischen den fünf jungen Männern, die hervorragend spielen und typengerecht besetzt sind." (FAZ)

"Dass die Konstellation dieser Stereotypen funktioniert, liegt am offenbar sehr guten Drehbuch, das den Jungs glaubhafte Dialoge und Szenen vorgibt. ... Ein besonderer „Tatort“, der so gar nichts mit dem häufigen Schema Leiche, zweite Leiche, Ermittlungen, falsche Fährte und Aufklärung zu tun hat. - Toller Tatort! Einschalten!" (Focus)

"Eine interessante Ausgangssituation, die Drehbuchautorin Dorothee Schön hier entworfen hat, und Regisseur Herzog setzt das dichte und flächendeckende Grün des Pfälzerwaldes ganz gekonnt als Wechselspiel aus Licht und Schatten, aus Horror und Selbsterkundungstrip in Szene." (Spiegel)

"Ein nachtwanderungstaugliches, oberförsterfreies Kammerspiel zum Thema deutscher Wald und Gruppendynamik, das am Ende auch für die Kommissarin verstörend endet." (TAZ)

"Feuer frei für einen fulminanten Ludwigshafen-Tatort! ... Endlich haben sie in Ludwigshafen mal wieder einen 'Tatort' gedreht, der es sich leistet, in erster Linie spannend zu sein - auch wenn das in diesem Fall keinen Krimi, sondern einen Thriller ergibt. Das in der Vergangenheit oft unterforderte Personal blüht unter diesen Vorzeichen regelrecht auf. Kopper, dieser wunderbare Risottokoch! Odenthal, dieses obertaffe Prachtweib!" (monsterandcritics.de)

"Aufregend anders - eine packende Hatz!" (TV Movie)

"Eine willkommene Abwechslung vom Whodunit-Einerlei" (Tittelbach.tv)

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