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1000 Tode

(aus der Reihe „Tatort“, 2002)

Regie: Jobst Oetzmann
Kamera. Jürgen Carle
Redaktion & Produktion: Ulrich Herrmann, SWR

Darsteller: Eva Mattes, Ercan Özcelik, Alexandra Schalaudeck, André Hennicke, Lilia Lehner

Ein junges Mädchen schwimmt nachts auf den See hinaus und verschwindet. Ihre Eltern finden einen Abschiedsbrief. Klassischer Selbstmord eines Teenagers ? Klara Blum hat Zweifel. Der Schlüssel zu diesem Fall liegt an einem Ort, den es gibt und doch nicht gibt: Das World Wide Web. In einem Chatroom, in dem sich Suizidgefährdete austauschen, späht ein perverser Konsument von Snuff-Videos seine Opfer aus.

Ausgezeichnet mit dem deutschen Kammerapreis

„Heute nicht Tatort gucken !“ (Schlagzeile der Bild am Sonntag)

„Wäre das Drehbuch von Dorothee Schön schlechter und Eva Mattes in der Rolle der Klara Blum nicht so gut in Form – die Geschichte liefe Gefahr, unglaubwürdig zu sein. Dieser „Tatort“ hält die Balance zwischen geschickter, mühsamer Recherche und den Zufällen, die der Kommissarin in die Hand spielen. Und er behauptet entwaffnend charmant, dass die Interpretation der Indizien zugleich einer strengen Logik folgt  und doch nicht viel mehr ist als Kaffeesatzleserei … Auf eigenwillige Art ist „1000 Tode“ ein tröstlicher „Tatort“. (Süddeutsche Zeitung)

„Im vorliegenden Fall verfährt die Drehbuchautorin Dorothee Schön auch mit dem Thema Internet nicht eben oberflächlich. Sie unterfüttert ihre Erzählung über die Einsamkeit der Langstrecken-Chatter mit jener bei Jugendlichen meist nur phasenweise auftretenden Vorliebe für schwarze Romantik. Dem Zuschauer bleibt, nach einem ausgesprochene sinistren „Tatort“ ein zartbitterer Nachgeschmack.“ (Frankfurter Rundschau)

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